Die „Große Latifundienwanderung“

Bei unserem Mitgliedertreffen im Mai diesem Jahres, mussten wir feststellen, dass viele Projekte, die in den letzten mehr als 30 Jahren durch unsere Ortsgruppe verwirklicht wurden, dem ein oder anderen Mitglied gar nicht bekannt waren.

Deshalb sind wir am Sonntag, vor dem Theilheimer Weinfest, dem 10. Juli, bei hochsommerlichen Temperaturen zu unserer, zugegebenermaßen mit etwas Augenzwinkern so genannten, ersten, jährlichen, großen Latifundienwanderung aufgebrochen. Zum einen bezeichnet der Begriff Latifundien (externer Link) freizügig ausgelegt, ausgedehnten Großgrundbesitz, was nicht ganz zutreffend ist, da die Ortsgruppe tatsächlich keine eigenen Grundstücke besitzt und dies die erste Wanderung dieser Art war.

Erfreulicherweise fanden sich dann doch 15 Wanderwillige ein. Unter der fachkundigen Führung unserer Gründungsmitglieder Richard Wust, Dr. Bernd M. Schmitt und Fred Stahl, besuchten wir eine ganze Reihe von Schauplätzen unserer vergangenen, aber auch unserer aktuellen Arbeit. Angefangen beim Jakobsbach im Ortsverlauf, über das Wäldchen am ehemaligen Schuttplatz, das Projekt „Biotop und Schilfkläranlage“ an der Autobahnbrücke, die Nussbaumallee, den Kalkmagerrasen am Neuen Berg, die Streuobstwiese und die Trauerweide an der Jakobstalhalle.

Alle Teilnehmer waren sich danach einig, dass dies nicht die „letzte, erste große Latifundienwanderung“ gewesen sein soll.