Antrag BN Theilheim – Streuobstwiese / Autohaus Henneberger

Gemeinde Theilheim
Bürgermeister Hubert Henig
an die Mitglieder des Gemeinderats
Bachstraße 13
97288 Theilheim

14.03.19

Nutzung der Streuobstwiese am Ortsausgang von Theilheim
Antrag / Diskussionsvorlage zur Bürgerversammlung 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Henig,

die Entscheidung des Gemeinderates, dem ortsansässigen Autohaus Henneberger im Hinblick auf zusätzlich benötigte Stellfläche mit einem gemeindlichen Grundstück auszuhelfen und ein solches für einen kurzen Zeitraum zur Verfügung zu stellen, kann man nachvollziehen.

Dass es sich bei diesem Grundstück um die Streuobstwiese am Ortsausgang von Theilheim handelt, mag für das Autohaus aufgrund der direkten Nachbarschaft sehr zweckmäßig sein. Als Ortsgruppe Theilheim des BUND Naturschutz in Bayern e.V. erwarten wir jedoch auch Verständnis dafür, dass wir es also unsere Aufgabe bzw. Pflicht sehen, eine derartige Nutzung der besagten Streuobstwiese zu kritisieren.

Abgesehen davon, dass allein der Anblick von mehr als zwei Dutzend Lieferwagen auf der Streuobstwiese zumindest befremdlich wirkt, gibt es einige weitere Gründe, die Naturfreunde angesichts dieser Situation auf den Plan rufen und deren Beschützerinstinkt wecken. Auch kann von einer kurzfristigen Nutzung nicht mehr die Rede sein, da die Fahrzeuge nun mehr seit mehr als vier Monaten dort stehen.

Der vornehmliche Zweck einer Wiese ist der eines Lebensraums für Pflanzen und Tiere. Dieser Lebensraum wird mit der Nutzung als KFZ-Stellfläche stark eingeschränkt. Das Wachsen der Wiesenpflanzen wird durch die parkenden und rangierenden Autos beeinträchtigt, da beispielsweise das Sonnenlicht abgehalten wird und Pflanzen zerdrückt werden. Damit einher geht eine Verringerung des Lebensraums für Insekten, was wiederum Folgen für Vögel und andere Tierarten hat. Man muss an dieser Stelle nicht weiter die Komplexität von natürlichen Lebensräumen bzw. Ökosystemen ausführen. Tatsache ist, dass es schnell zu Wechselwirkungen mit negativen Folgen kommt, wenn der Mensch unbedacht in diese Systeme eingreift.

Dem „nur“-Argument, das in diesem Fall bemüht werden könnte – „es handelt es sich doch nurum ein Stückchen Wiese“ -, wurde und wird nach unserem Dafürhalten in vielen Teilen des Landes und der Erde zuungunsten der Natur viel zu oft nachgegeben.

Durch zahlreiche Anrufe und Rückmeldungen seiten Theilheimer Bürger*innnen, gehen wir davon aus, dass in Theilheim viele Bürger*innnen unsere Einschätzung teilen. Darüber hinaus wurde dieser Zustand wiederholt von Gemeinderat Andreas Eberth (UWG), in den letzten Sitzungen des Gemeinderats angesprochen und kritisiert.

Wir hoffen, dass Sie, Herr Bürgermeister, gerade auch als langjähriges Mitglied unserer Ortsgruppe, diesbezüglich anders „ticken“ und eine Entscheidung pro Streuobstwiese treffen, damit diese nun umgehend, die Vegetationsphase beginnt, wieder ihren ureigenen Zweck erfüllen kann.

mit freundlichen Grüßen

Thomas Herpich
Vorsitzender der Ortsgruppe

Link – Der Antrag im Original

Volksbegehren „Rettet die Bienen“

Die Rettung der Artenvielfalt in Bayern ist möglich!
In Bayern verschwinden immer mehr Tier- und Pflanzenarten, das ist wissenschaftlich belegt. Wir sind Zeuge des größten Artensterbens seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Diese Entwicklung müssen und können wir stoppen. Es geht dabei auch um unser Überleben: Wenn es keine Bienen und Hummeln mehr gibt, wer bestäubt dann unser Obst und Gemüse?

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Fahrrad-Demo mit großer Resonanz und starker Beteiligung!

Bei „Kaiserwetter“ fanden sich am Samstag Morgen über 250 Radfahrer vor dem Theilheimer Rathaus ein. Unter lautem Klingeln fuhren die Radfahrer dann durch die Hauptstraße des Ortes und dann weiter auf der Staatsstraße 2272 nach Randersacker. Nach der Umrundung des dortigen Kreisverkehrs am südliche Ortsende („Edekakreisel“) ging es dann zurück zur Abschlusskundgebung an der Theilheimer Jakobstalhalle.

Der lange Zug der Radler, wurde von einem Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Theilheim und einem Wagen der Polizeiinspektion Würzburg-Land gesichert.

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Große Fahrrad-Demo am Samstag den 22. September

Fahrrad-Demo am 22.09.2018 – „Ein Radweg für Theilheim – JETZT!“

Schon wieder sind mehrere Jahre vergangen und vom versproche­nen Radweg ist bis heute nichts zu sehen. Die Situation für uns Radfahrer auf der Staatsstraße wird immer gefährlicher: Autobahn-Ausweichverkehr, Raser, rücksichtsloses Uberholen … Theilheim zeigt, wie dringend notwendig dieser Radweg ist.
Zusammen demonstrieren wir, dass wir den Radweg brauchen und wollen.

Der Start ist am Rathaus in Theilheim. Aufstellung ab 9:30 Uhr. Der Demonstrationszug setzt um 10:00 Uhr in Bewegung. Wir werden von der Theilheimer Feuerwehr und der Polizei am Beginn und am Ende des Zuges abgesichert.

Wir radeln auf der Staatsstraße entlang des geplanten Radwegs nach Randers­acker, wenden dort am Kreisel und fahren auf der gleichen Strecke zurück zur Schlusskundgebung an der Jakobstalhalle.

Bitte achten Sie auf gut sichtbare Beklei­dung und den verkehrssicheren Zustand Ihres Fahrrades. Kluge Köpfe tragen Helm!

Wir freuen uns auf viele große und kleine Radfahrer!

B 26n: Problemverschiebung statt Problemlösung

Veranstaltungshinweis

mit Prof. Dr. Huber Weiger (BN)
am 30.10.2016 um 15.00 Uhr in Würzburg, Vierröhrenbrunnen

Wir laden sie alle sehr herzlich zur Kundgebung am Sonntag, den 30. Oktober 2016 auf den Platz am Vierröhrenbrunnen in Würzburg ein.
Als Hauptredner konnten wir Prof. Dr. Hubert Weiger vom Bund Naturschutz gewinnen. Er wird sich zum aktuellen Bundesverkehrswegeplan äußern.

Die Begrüßung erfolgt durch unseren ersten Vorsitzenden Matthias Zorn. Für die musikalische Umrahmung sorgt unser Vorstandsmitglied Bernhard von der Goltz.

Matthias Zorn, 1. Vorsitzender
BI Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B26n e.V.

und

Steffen Jodl
Diplom-Biologe
Geschäftsführer BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Würzburg

Glyphosat verbieten – Mensch und Natur schützen

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkraut­vernichtungs­mittel in Deutschland und der Welt. Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen.

externer Link:
Unterstützen Sie unsere Onlineaktion zum Verbot von Glyphosat!

Vor gut einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Unkrautvernichter Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft. Dieses Jahr steht die Wiederzulassung für weitere 15 Jahre zur Debatte. Die meisten Deutschen und Europäer*innen lehnen Glyphosat ab. Dennoch halten Landwirtschaftsminister Christian Schmidt und die EU-Kommission an ihrem industriefreundlichen Kurs fest:
Glyphosat sei sicher. Unbedenklich. Unverzichtbar.

Angesichts der riesigen Kluft zwischen der Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung und unabhängigen Untersuchungen stellt sich die Frage: Wie konnte es dazu kommen? Dem geht der BUND im Video auf den Grund. Wenn Sie auch wissen wollen, wie man ein gemeingefährliches Gift vermarkten kann:
dann sehen Sie sich auch dieses Video an! (externer Link)