Waldpiraten auf großer Fahrt

Am 23.2.2019 starteten dreizehn Theilheimer Waldpiraten ihre große Fahrt nach München. Früh morgens um 7:04 Uhr fuhr der ICE in Würzburg los. Jeder hatte einen Sitzplatz neben seinem Freund. Zuerst wurden die Brotdosen ausgepackt, ein zweites Frühstück eingenommen bevor es ans Spielen ging. Es gab spannende Uno/Maumau-Partien, Ungeziefersammelspiel und die Künstler trafen sich zum Malen. Die Zeit verging wie im Flug und wir erreichten den Münchner Hauptbahnhof. Dann ging es mit S-Bahn und U-Bahn weiter nach Fröttmaning. Wir besuchten aber nicht das Stadion, sondern folgten den Tierspuren und den JBN-Fahnen, die dort lagen, zum Heidehaus. Dort meldeten sich alle Piraten an und stürzten sich aufs Buffet. Es gab Obst, Apfelsaft, Studentenfutter, Kekse, für jeden etwas. Nach und nach kamen noch mehr Kindergruppen und das Haus füllte sich. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe erforschte die Heide und suchte Tierspuren, die zweite Gruppe bastelte Tic-Tac-Toe-Spiele. Nach einer Stunde wurde getauscht. In der Heide entdeckten wir einen großen Kaninchenbau mit vielen Eingängen, Kaninchenkot und Hundehaufen.

Nach einem Mittagessen gab es etwas Freizeit für alle und unsere Jungs erkundeten den Hügel neben dem Heidehaus und spielten mit den anderen Kindern. Sie entdeckten sogar ein echtes Kaninchen. Die Mädchen ließen es etwas ruhiger angehen und schauten sich die Naturtagebücher der anderen Kinder und Gruppen an. Nach einem kleinen Actionspiel durften sich die Kinder an verschiedenen Stationen beschäftigen. Da wurden aus Weide Ringe geformt und Ringwerfen gespielt, aus Steinen ein großer Berg gebaut, aus Naturmaterialien Insekten gebastelt, der Hügel erklommen und die Aussicht genossen.

Um 15 Uhr war es dann soweit: Die Preisverleihung der Naturtagebücher stand auf dem Programm. Wir wurden vom Vorstand des BUND Naturschutzes begrüßt und vom Vorstand der JBN (Jugendorganisation BUND Naturschutz). Sie sagten, wie wichtig die Arbeiten der Kinder sind und wie viele spannende Dinge wir erforscht haben. Jedes Naturtagebuch wurde kurz vorgestellt, die Ersteller gelobt und jeder bekam ein Spiel mit Tierspuren und Blumensamen. 

Stolz, glücklich und etwas müde machten wir uns dann wieder auf dem Heimweg nach Würzburg. Wieder alle in die U-Bahn, umsteigen und dann nach einem kleinen Kampf in die Sitze des ICE plumpsen und gemütlich nach Hause fahren. Auf der Heimfarht wurden die Tic-Tac-Toe-Spiele ausprobiert, gegessen, getrunken, Erlebnisse verarbeitet, für das nächste Naturtagebuch Bilder gemalt und ganz viel erzählt. Am Würzburger Bahnhof erwarteten uns schon die Eltern und holten ihre müden Kinder ab. Ein schöner, ereignisreicher, spannender Tag ging zu Ende. 

Bericht der Main-Post zur Demo

Ein Bericht von Helmut Rienecker

Es war wohl die größte Demonstration die im 2500 Seelenort Theilheim jemals durchgeführt wurde. Jedenfalls war es die erste, die laut den Initiatoren, der Bürgerinitiative Pro-Radweg, je in dem Ort stattgefunden hatte.

Hier weiterlesen:
Ein Radweg für Theilheim – jetzt!

B 26n: Problemverschiebung statt Problemlösung

Veranstaltungshinweis

mit Prof. Dr. Huber Weiger (BN)
am 30.10.2016 um 15.00 Uhr in Würzburg, Vierröhrenbrunnen

Wir laden sie alle sehr herzlich zur Kundgebung am Sonntag, den 30. Oktober 2016 auf den Platz am Vierröhrenbrunnen in Würzburg ein.
Als Hauptredner konnten wir Prof. Dr. Hubert Weiger vom Bund Naturschutz gewinnen. Er wird sich zum aktuellen Bundesverkehrswegeplan äußern.

Die Begrüßung erfolgt durch unseren ersten Vorsitzenden Matthias Zorn. Für die musikalische Umrahmung sorgt unser Vorstandsmitglied Bernhard von der Goltz.

Matthias Zorn, 1. Vorsitzender
BI Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B26n e.V.

und

Steffen Jodl
Diplom-Biologe
Geschäftsführer BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Würzburg

BUND Naturschutz gibt Tipps zu naturnahen Gärten

Am 22. Mai ist Internationaler Tag zum Erhalt der Artenvielfalt

Zum Internationalen Tag der Artenvielfalt am 22. Mai ruft der BUND Naturschutz (BN) zu mehr Natur in den Gärten auf und gibt Tipps, wie dies erreicht werden kann: „Geben Sie der Natur in  Ihrem Garten ein Chance und helfen Sie so mit, die Artenvielfalt zu erhalten“, appelliert Armin Amrehn, 1. Vorsitzender der BN Kreisgruppe Würzburg. „Schon eine nur ein- oder zweimal im Jahr gemähte Wiese kann sich zu einem Paradies für Schmetterlinge entwickeln und bietet Nahrung für viele Vogelarten“, weiß Steffen Jodl, Geschäftsführer beim BN.

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Glyphosat verbieten – Mensch und Natur schützen

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkraut­vernichtungs­mittel in Deutschland und der Welt. Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen.

externer Link:
Unterstützen Sie unsere Onlineaktion zum Verbot von Glyphosat!

Vor gut einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Unkrautvernichter Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft. Dieses Jahr steht die Wiederzulassung für weitere 15 Jahre zur Debatte. Die meisten Deutschen und Europäer*innen lehnen Glyphosat ab. Dennoch halten Landwirtschaftsminister Christian Schmidt und die EU-Kommission an ihrem industriefreundlichen Kurs fest:
Glyphosat sei sicher. Unbedenklich. Unverzichtbar.

Angesichts der riesigen Kluft zwischen der Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung und unabhängigen Untersuchungen stellt sich die Frage: Wie konnte es dazu kommen? Dem geht der BUND im Video auf den Grund. Wenn Sie auch wissen wollen, wie man ein gemeingefährliches Gift vermarkten kann:
dann sehen Sie sich auch dieses Video an! (externer Link)