Vortrag: Wunder Welt Wiese – am Samstag den 9. März 2019

Veranstaltungshinweis

Ein Multivisions-Vortrag von und mit Roland Günter
20:00 Uhr, Burkardushaus (Tagungszentrum am Dom), Eintritt frei!

Wiesen duften. Wiesen sind bunt. Sie sind für viele Menschen der Inbegriff von Sommer. Aber nicht nur wir Menschen lieben Blumenwiesen. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Landschaft.

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Vortrag: Wunder Welt Wiese – am Freitag, den 1. Februar 2019

Veranstaltungshinweis

Ein  Multivisions-Vortrag mit Roland Günter – Themenabend anlässlich des Artenschutz Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ 

Beginn 19:30 Uhr, im Feuerwehrhaus Randersacker (Ochsenfurter Straße 14), Eintritt frei!

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Altreifen im Altenberg

Während eine Rundgangs durch den Altenberg am 21. Juli 2017, bin ich am mittleren Weinbergsweg auf zwei abgelegte, alte Traktorreifen gestoßen. Nachdem es sich bei der Weinbergslage Altenberg nicht um eine Filiale der kommunalen Entsorgungsbetriebe handelt, habe ich den mutmaßlichen Verursacher angeschrieben.

„Sehr geehrter Herr Urlaub,
während eines Kontrollganges im Laufe der letzten Woche ist mir aufgefallen, dass auf Ihrem Grundstück 5306, in der Weinbergslage Altenberg (Neuer Berg, mittlerer Weinbergsweg), zwei alte Traktorreifen abgelagert wurden.

Unabhängig davon, dass es sich für einen landwirtschaftlicher Betrieb, der seine Eigenwerbung mit „Natur erleben“ und „naturnahen Weinan- und –ausbau“ umschreibt, eigentlich selbstverständlich sein sollte, solche Maßnahmen zu unterlassen, wird hier gegen verschiedenste Abfall- und Umweltschutzgesetze verstoßen ( z.B. § 326 StGB, KrWG, BNatSchG et al. / ff).

Ich denke, es sollte Ihnen möglich sein, die Reifen bis zum 01. August 2017 zu entfernen und einer geordneten Entsorgung zuzuführen.

Besten Dank im Voraus für Ihre Bemühungen!“

Hier der Brief im Original:

2017.07-Weinbau-Urlaub-wegen-Altreifenablagerung

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Schon am nächsten Morgen erhielt ich E-Mail, aber merkwürdigerweise nicht vom mutmaßlichen Verursacher, sondern vom Amt für Immissionsschutz und Abfallrecht (FB 53) am Landratsamt Würzburg (externer Link).

Ich hatte die Behörde eigentlich nur mehr oder weniger beiläufig, im Rahmen einer anderen, äußerst fragwürdigen Bauschuttablagerung, ebenfalls am Altenberg, angeschrieben.

„die Altreifen werden lt. Auskunft von Herrn Urlaub als Sandkästen genutzt. Hierbei handelt es sich abfallrechtlich um eine Verwertungsmaßnahme, die zum Ende der Abfalleigenschaft dieser Reifen führt (s. § 5 Abs. 1 KrWG). Wie Sie z. B. auch Anzeigen und Tipps im Internet entnehmen können oder Ihnen evtl. aus eigener Anschauung bekannt ist, ist es durchaus üblich, Spielgeräte wie Schaukeln, Wippunterlagen oder Sandkästen aus alten Reifen zu bauen. Es ist hierfür also auch ein Markt bzw. eine Nachfrage vorhanden. Der Winzer hat hier die Abfallhierarchie (§ 6 KrWG) beachtet, indem er die Reifen vorrangig zur Beseitigung, die Sie in Ihrer Email ansprechen, zu einem anderen Zweck eingesetzt und somit verwertet hat. Er ist hierdurch seiner gesetzlichen Abfallerzeuger- bzw. besitzerpflicht, Abfälle vorrangig zu verwerten, nachgekommen. Einen Verstoß gegen das KrWG kann ich hier nicht erkennen.“

Auch hier die E-Mail im Originaltext:

Ablagerung-von-Bauschutt-am-Theilheimer-Altenberg

Anmerkung des Verfassers: KrWG steht für Kreislaufwirtschaftsgesetz – mehr Infos auf der Seite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit – externer Link.

Jetzt nimmt der Wahnsinn so langsam Fahrt auf. Wen es interessiert – hier geht es weiter …

B 26n: Problemverschiebung statt Problemlösung

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mit Prof. Dr. Huber Weiger (BN)
am 30.10.2016 um 15.00 Uhr in Würzburg, Vierröhrenbrunnen

Wir laden sie alle sehr herzlich zur Kundgebung am Sonntag, den 30. Oktober 2016 auf den Platz am Vierröhrenbrunnen in Würzburg ein.
Als Hauptredner konnten wir Prof. Dr. Hubert Weiger vom Bund Naturschutz gewinnen. Er wird sich zum aktuellen Bundesverkehrswegeplan äußern.

Die Begrüßung erfolgt durch unseren ersten Vorsitzenden Matthias Zorn. Für die musikalische Umrahmung sorgt unser Vorstandsmitglied Bernhard von der Goltz.

Matthias Zorn, 1. Vorsitzender
BI Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B26n e.V.

und

Steffen Jodl
Diplom-Biologe
Geschäftsführer BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Würzburg

BUND Naturschutz gibt Tipps zu naturnahen Gärten

Am 22. Mai ist Internationaler Tag zum Erhalt der Artenvielfalt

Zum Internationalen Tag der Artenvielfalt am 22. Mai ruft der BUND Naturschutz (BN) zu mehr Natur in den Gärten auf und gibt Tipps, wie dies erreicht werden kann: „Geben Sie der Natur in  Ihrem Garten ein Chance und helfen Sie so mit, die Artenvielfalt zu erhalten“, appelliert Armin Amrehn, 1. Vorsitzender der BN Kreisgruppe Würzburg. „Schon eine nur ein- oder zweimal im Jahr gemähte Wiese kann sich zu einem Paradies für Schmetterlinge entwickeln und bietet Nahrung für viele Vogelarten“, weiß Steffen Jodl, Geschäftsführer beim BN.

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Glyphosat verbieten – Mensch und Natur schützen

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkraut­vernichtungs­mittel in Deutschland und der Welt. Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen.

externer Link:
Unterstützen Sie unsere Onlineaktion zum Verbot von Glyphosat!

Vor gut einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Unkrautvernichter Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft. Dieses Jahr steht die Wiederzulassung für weitere 15 Jahre zur Debatte. Die meisten Deutschen und Europäer*innen lehnen Glyphosat ab. Dennoch halten Landwirtschaftsminister Christian Schmidt und die EU-Kommission an ihrem industriefreundlichen Kurs fest:
Glyphosat sei sicher. Unbedenklich. Unverzichtbar.

Angesichts der riesigen Kluft zwischen der Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung und unabhängigen Untersuchungen stellt sich die Frage: Wie konnte es dazu kommen? Dem geht der BUND im Video auf den Grund. Wenn Sie auch wissen wollen, wie man ein gemeingefährliches Gift vermarkten kann:
dann sehen Sie sich auch dieses Video an! (externer Link)