die Birkenallee

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„Wie viele Bäume wollen Sie eigentlich noch fällen? Ich glaube, dass viele Theilheimer nur alles sauber haben wollen. …Wobei bei mir Blätter kein Dreck sind.“

aus einem Schreiben von Uschi Spindler an den Gemeinderat

Am östlichen Ende der Ortsmitte, rund um Kreuzung der Westheimer-, Biebelrieder-, Kilian-Wallrapp- und Dümpfelstraße, stehen zwei Reihen von etwa vierzig Jahre alten Birken.

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„Ein V-Zwiesel führt daher nicht zwangsläufig zur Bruchgefährdung oder Standunsicherheit. Pauschale Fällungen oder Schnittmaßnahmen sollten unterlassen werden, bis eine qualifizierte Baumkontrolle und -Begutachtung die Stand- und Bruchsicherheit abgeklärt hat.“

externer Link, aus wikipedia.de: Zwiesel

16.02.2016
Der Gemeindrat beschließt mit 11 gegen 2 Stimmen die umgehende Fällung der sogenannten Zwiesel und hebt somit den am 03.03.2015 gefällten Beschluss auf, die Birken für mindestens ein Jahr nicht anzutasten. Dies ist insofern äußerst fragwürdig, weil die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Die Theilheimer Birkenallee darf nicht sterben“, den Antrag auf ein Bürgerbegehren nur aufgrund dieses Ratsbeschlusses zurückgezogen hatten.

Die-Birkenallee-darf-nicht-sterben

07.11.2014 – aus der Main-Post
Kampf für die Birken
Nicht einverstanden mit dem Beschluss des Gemeinderates, die Birken und Weiden am Dreschplatz zu fallen und durch Hainbuchen zu ersetzen ist der BUND Naturschutz (BN). Grund für den Entschluss der Räte waren in erster Linie Beschwerden von Anwohnern, die sich über den „Dreck“ den die Bäume verursachen würden, beschwerten.

Richard Wust, Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Theilheim, beruft sich vor allem auf den hohen Wert der Birken und Weiden für das Ortsbild und gibt zu bedenken, dass die Großbäume zudem schädlichen Feinstaub aus der Luft filtern. Die Bäume, heißt es in der Stellungnahme des BN weiter, stünden in großem Abstand zu privaten Grundstücken, da beidseits des an die Allee angrenzenden Baches, jeweils noch eine zweispurige Straße verlaufe. Mit Pollenallergien zu argumentieren, so der BN, sei absurd, denn dann müssten auch Hasel, Gräser, Roggen u. a. aus der Umgebung verschwinden.

den vollständigen Main-Post Artikel (externer Link) findet ihr hier:
Kampf für die Birken

07.11.2014
Die Birken dürfen nicht gefällt werden
Die Mitglieder der Ortsgruppe Theilheim sind mit vielen Bürgern entsetzt darüber, dass ohne jede Not die Birkenzeile am Dreschplatz gefällt werden soll, um Neupflanzungen zu weichen. Es sind kerngesunde Bäume mit einem Alter von über dreißig Jahren, die inzwischen auch das Ortsbild prägen.

weiter lesen … = http://bn-theilheim.de/die-birken-duerfen-nicht-gefaellt-werden/

24.02.2014 – Zitate aus E-Mails, besorgter Mitbürger*innen

„Hallo Fred, habe dich tel. nicht erreicht – hoffentlich liest du die Mail noch vor dem Treffen. Sigrun K. rief ganz aufgeregt an, dass Schilder zur Straßensperrung aufgestellt wurden, da morgen die Birken gefällt werden sollen.
Zur Erinnerung im Gemeinderat wurde gegen die Stimmen von SPD/PB und Jutta Hain beschlossen, weitere fünf Birken zu fällen. Im Bauausschuss wurde danach aber einstimmig beschlossen, die Birken erst zu fällen, wenn mit Herrn Gerner vom LRA ein Pflanzplan für die Neuanpflanzungen erarbeitet wurde. Diesen gibt es aber aufgrund von Krankheit von Herrn Gerner nicht.“

„Hallo,
ich leite Euch den Brief von Bernd weiter. Es geht um die Birken Westheimer Str., ehmaliger Dreschplatz, wo jetzt die Glascontainer etc. stehen. Da wurden schon vor ca. 4 oder 5 Jahren einige Birken gefällt, weil sich einige Nachbarn beschwert haben wg. Pollenflug und Verschmutzung im Herbst. Die Birken wurden gefällt mit der Auflage andere Bäume anzupflanzen.
Angepflanzt wurden bis dato keine und jetzt sollen die restliche Birken auch noch fallen, ohne dass ein Ersatzpflanzung gemacht wurde. Bitte um Euren Protest an BGM Hennig zu richten.
Viele Grüße
Fred“ (Gemeinderat Fred Stahl – Anm. des Ver
f.)