die Nussbaumallee

Im März 1998 pflanzte unsere Ortsgruppe 20 Walnussbäume (externer Link), am sogenannten Käseweideweg (oberer Altenberg, am nordöstlichen Ende des Kuttenlochgrabens). Die Bäume wurden mit Spendengeldern beschafft. Auf einem von der Gemeinde Theilheim zur Verfügung gestellten Ackerrandstreifen, wurden die Jungbäume eingegraben.

Rund zwei Wochen nach dem Setzen der Bäume, haben Unbekannte über Nacht alle Bäume unterhalb der Krone abgebrochen. Trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen und einer von der Gemeinde ausgelobten Belohnung von 1.000 DM, konnten die Täter leider niemals ermittelt werden.

1998.04-Main-Post-Nussbaumallee

Die ursprünglich geplante Pappelallee ist am Widerspruch anliegender Landwirte gescheitert, so dass die Nussbäume damals weit genug vom Weg entfernt gepflanzt wurden.

In einer schieren Verzweiflungsaktion hat ein Team von „erfahrenen Baumdoktoren“ (unter anderem Dieter Groß, Peter Baumann, Klaus Rath sowie Alwin Wegmann), mit Hilfe von Stecken das „Bruchholz“ gerade gerichtet und zusammengebunden. Wider Erwarten, bei genauem Hinsehen bemerkt man auch heute noch am Stamm einen leichten Knick, haben die Bäume doch noch überlebt.

Ein zweiter Anschlag etwas später, eine Gülleattacke, endete nicht wirklich im Sinne des Verursachers: das Fluten der Baumscheiben mit Odel hat genau das Gegenteil von dem bewirkt, was vermutlich erreicht werden sollte. „Im Nachhinein war das ein richtiger Vitaminstoß für die Bäume und verursachte einen kräftigen Wachstumsschub!“, so Fred Stahl von der Ortsgruppe Theilheim.

Heute stehen noch neunzehn Bäume, die sich prächtig entwickelt haben und recht schmackhafte und gesunde Walnüsse produzieren. Die Nüsse erfeuen sich bei der örtlichen Bevölkerung großer Beliebtheit.